Mit dem Bau eines eigenen FTTH-Glasfasernetzes schuf die Gemeinde Uitikon bis 2019 eine moderne Kommunikationsinfrastruktur für ihre Bevölkerung. Aufgrund der gewählten Point-to-Multipoint-Architektur (P2MP) konnte das Netz jedoch nur von einem einzigen Telekommunikationsanbieter genutzt werden. Diese Rolle übernahm die 2001 in Uitikon gegründete GIB-Solutions AG. Im Mai 2026 wurden deren Kundinnen und Kunden von der ggs netz ag übernommen und erhalten nach einer Übergangsphase Zugang zu den Produkten von Quickline.
Um den Einwohnerinnen und Einwohnern künftig eine grössere Auswahl an Anbietern zu ermöglichen, entschied die Bevölkerung an der Urnenabstimmung im September 2025, das kommunale FTTH-Netz an einen professionellen Netzbetreiber zu verkaufen. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass das Netz auf eine Point-to-Point-Architektur (P2P) umgebaut und als offenes FTTH-Netz (Open Access) betrieben werden muss.
Den Zuschlag erhielt die Swiss FibreCo Uitikon AG (SFCU), eine Projektgesellschaft der Swiss FibreCo AG. Der Umbau des Netzes ist für 2027 vorgesehen. Nach dessen Abschluss können verschiedene Telekommunikationsanbieter ihre Dienste über dieselbe Glasfaserinfrastruktur anbieten.
Damit wird das FTTH-Netz von Uitikon fit für die Zukunft: Die bestehende Infrastruktur bleibt erhalten, wird technisch modernisiert und schafft die Grundlage für mehr Wettbewerb, grössere Wahlfreiheit und attraktive Angebote – zum Vorteil der Bevölkerung und der ansässigen Unternehmen.